Forschung und Wissenschaft zugänglich machen – das ist die zentrale Idee hinter dem Wissenschaftsschaufenster, das am Waisenhausdamm 8 in einem leerstehenden Ladenlokal entsteht. Im Wissenschaftsschaufenster wird Wissenschaft dort erklärt, wo sie den Alltag berührt: im Herzen der Braunschweiger Innenstadt! Die Forschungseinrichtungen der Region werden hier ihre spezifischen Forschungsgebiete und -erkenntnisse präsentieren und die Braunschweigerinnen und Brauschweiger über ihre wissenschaftliche Arbeit informieren. Das Wissenschaftsschaufenster bietet damit die Möglichkeit, heimische Wissenschaft niedrigschwellig zu vermitteln und gleichzeitig dem Laden-Leerstand in der Innenstadt entgegenzuwirken.
Aktuelles
Das Science and Art Lab zieht zum zweiten Mal ins Wissenschaftsschaufenster der ForschungRegion ein!
Vom 14. August bis 15. September könnt ihr euch auf ein vielfältiges Programm mit Workshops und Vorträgen freuen.
Neben diesen Veranstaltungen präsentieren wir ab dem 20. August bis zum Ende der Laufzeit die Arbeiten von Louise Ward Morris, die als Artist in Residence des Science and Art Lab in den vergangenen drei Monaten zusammen mit den Forschenden des Instituts für Halbleitertechnik gearbeitet hat.
Justus Schulze und Michèle Wessa
Im Duett stellen ein*e Künstler*in und ein*e Wissenschaftler*in vor, woran sie aktuell arbeiten. Sie sprechen über ihre Art zu forschen und denken über Gemeinsamkeiten und Unterschiede nach.
Justus Schulze ist Künstler und Transformations-Designer. Er beschäftigt sich mit der Beziehung von Menschen zu Orten. In seiner Masterarbeit an der HBK Braunschweig entwickelte er eine künstlerische Forschungsmethode, die sich mit ortsbezogenen Identitätsprozessen beschäftigt. Durch einen multimedialen und partizipativen Ansatz konnten Menschen neue Bezüge zu ihrem Lebensraum herstellen.
Prof. Dr. Michèle Wessa ist Psychologin und untersucht, was uns in schwierigen Lebensphasen psychisch gesund hält. Sie leitet die Abteilung für Cancer Survivorship und psychologische Resilienz am DKFZ Hector Krebsinstitut sowie die Abteilung für Neuropsychologie und psychologische Resilienzforschung am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim
Gemeinsam initiieren Michèle Wessa und Justus Schulze ein künstlerisches Forschungsprojekt, in dem die Potenziale von Kunst im Kontext von Psychologischer Resilienz bei Krebserkrankungen untersucht werden sollen.
Louise Ward Morris: MIRAGE
Louise Ward Morris zeigt bildhauerische Arbeiten, die in der Zeit ihrer Artist-Residency am Institut für Halbleitertechnik entstanden sind.
So entwickelte Louise ein künstlerisches Forschungsprojekt mit dem Titel „Digital Mirage“, das mithilfe von Bildschirmtechnologie Energie, Licht und Daten räumlich zusammenführt. Das Projekt untersucht, wie sich sichtbare Übergänge zwischen Licht und Energie in der digitalen Ästhetik auf dem Bildschirm manifestieren, und umfasst einen einzigartigen Prozess der handwerklichen Herstellung von Flüssigkristallpixeln.
In Zusammenarbeit mit den Wissenschaftler*innen des LENA erforschte Louise, wie Licht und Luft als Medien zur Übertragung digitaler und bildbasierter Informationen dienen können. Dies gilt beispielsweise für den Einsatz von Mikro-LEDs im neuromorphen Computing und bei lichtdurchlässigen Bildschirmen.
Dienstag und Donnerstag ist das Science and Art Lab zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet.
Außerdem finden unsere Veranstaltungen ebenfalls dienstags und donnerstags (meistens) ab 18 Uhr statt.
Einblicke vom Wissenstransfer der TU Braunschweig
Unter dem Motto „Lernen durch Engagement“ fand die Impact Week vom 2. bis 6. Februar 2026 statt. Die Veranstaltung vom Transferservice der TU Braunschweig hat sichtbar gemacht, wie Studium, Lehre und Forschung zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen können. Im Zentrum stand „Impact Learning„, das akademisches Lernen und gesellschaftlich wirksame Praxisprojekte miteinander verknüpft. Workshops, Ausstellungen, Präsentationen, Vorträge, eine Filmvorführung sowie der Studierendenwettbewerb „Bestes Impact-Projekt“ boten Bürger*innen, Schulklassen, Studierenden, Lehrenden, Forschenden, Vereinen und Unternehmen vielfältige Gelegenheiten zum Austausch und lieferten neue Impulse, selbst wirksam zu werden.
Einblicke vom Thünen Institut
Am 7. April 2026 öffnet das Thünen-Institut zum zweiten Mal die Türen des Wissenschaftsschaufensters in Braunschweig. Mitten in der Innenstadt können Besucherinnen und Besucher zwei Wochen lang Wissenschaft hautnah erleben. Wir laden dazu ein, gemeinsam Musik zu genießen, Fragen zu stellen und ungewöhnliches Fingerfood zu probieren.
Lauschen Sie der Mezzosopranistin Dagmar Barth-Weingarten und der Pianistin Hisae Otuska-Stroh, erleben Sie unsere Forschung zu Künstlerinnen und Künstlern in ländlichen Räumen und entdecken Sie dabei ausgewählte Werke zweier Künstlerinnen.
Im globalen Ökosystem hängt alles zusammen: Im Boden wächst Nahrung für Mensch und Tier, Pflanzen und Tiere halten ihn fruchtbar. Gerät ein Bereich unter Druck, wirkt sich das auf das ganze System aus.
Linsen, Bohnen & Co. – Kleine Körner, große Wirkung (Geschlossene Veranstaltung für Schulklassen)
Erbsen, Bohnen und Co. sind nicht nur gesund, sondern bieten auch Vorteile für die Umwelt. In unserem Workshop zeigen wir, wie Hülsenfrüchte Klima und Boden zugutekommen und wie sie als nachhaltige Proteinquelle in der Küche eingesetzt werden können.
Einblicke vom Haus der Wissenschaft
Einblicke vom WKI
Ab dem 18. März bespielte das Fraunhofer WKI das Wissenschaftsschaufenster mit der Ausstellung: Die bunte Welt der Pilze – die Eröffnung findet um 16 Uhr statt.
Vom 18. bis 20. März 2026 präsentiert das Fraunhofer WKI im Wissenschaftsschaufenster Braunschweig (Waisenhausdamm 8) erste Zwischenergebnisse des Projekts »LuminousNetworks«. Bei »LuminousNetworks« steht Pilzmyzel als Material im Mittelpunkt. Als nachhaltiger und funktionaler Werkstoff ist Myzel bereits ein Gamechanger in der Biowerkstoffentwicklung. Durch die Arbeiten des im Projekt beteiligten Künstlers Malte Taffner erstrahlen die Pilze aber auch in einem ganz neuen Licht.
Einblicke vom HZI
Führung durch die HZI-Ausstellung, Mikroben-Basteln für Kinder
Dr. Mathias Müsken, Leiter der Plattform „Zentrale Einheit für Mikroskopie“ am HZI
Führung durch die HZI-Ausstellung, Mikroben-Basteln für Kinder
Prof. Martin Korte, Professor für Neurobiologie an der Technischen Universität Braunschweig
und Leiter der Forschungsgruppe „Neuroinflammation und Neurodegeneration“ am HZI
Dr. Hedda Schrey, Wissenschaftlerin Abteilung „Mikrobielle Wirkstoffe“ am HZI
Einblicke vom Julius Kühn-Institut
Einblicke der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenEinblicke vom Thünen-Institut
Eindrücke vom Science and Art Lab
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen